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Demokratiekonferenz 2026 begeistert mit Musik, Zukunftsthemen und lebendigem Austausch

„Demokratie lebt vom Mitmachen“ – selten wurde dieser Gedanke so eindrucksvoll erlebbar wie bei der Demokratiekonferenz 2026 der Partnerschaft für Demokratie Aue-Bad Schlema, Lößnitz und Schneeberg am 6. Mai im Kulturzentrum „Goldne Sonne“ in Schneeberg.

Rund um die Themen gesellschaftlicher Zusammenhalt, kulturelle Vielfalt, Künstliche Intelligenz und demokratische Beteiligung kamen Engagierte, Fachkräfte, Jugendliche, Vereinsvertreter:innen sowie kommunale Akteur:innen zusammen, um gemeinsam über aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven ins Gespräch zu kommen.

Bereits beim Ankommen bei Kaffee, Kuchen und Fingerfood entstand eine offene und angenehme Atmosphäre, die den gesamten Nachmittag prägte. Durch die Veranstaltung führte Gregor Dehmel von Politik zum Anfassen e. V., der die Gäste begrüßte und die Bedeutung von Dialog, Beteiligung und demokratischem Engagement hervorhob.

Der Osten ist bunt – ein emotionales Highlight

Für einen besonderen Höhepunkt sorgte der Musiker und Künstler Felix Räuber, bekannt als Sänger der Band Polarkreis 18. Mit seinem Projekt „Wie klingt Heimat“ nahm er die Teilnehmenden mit auf eine eindrucksvolle Reise durch Erinnerungen, Geschichten, Klänge und Identitäten des Ostens.

Musikalische Darbietungen, filmische Impressionen und persönliche Begegnungen verschmolzen zu einem bewegenden Gesamterlebnis, das die Vielfalt und Kreativität unserer Region sichtbar machte. Besonders die Präsentation seiner künstlerischen Spurensuche durch ostdeutsche Städte und Gemeinden berührte viele Gäste und regte zum Nachdenken über Heimat, Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt an.

Der begeisterte Applaus am Ende des Programmpunktes steigerte sich schließlich zu Standing Ovations – ein beeindruckendes Zeichen dafür, wie sehr Felix Räuber das Publikum mit seiner Reise durch Zeit, Geschichten und Identitäten erreicht hatte.

Künstliche Intelligenz verstehen und Demokratie stärken

Im Anschluss richtete sich der Blick auf ein Thema, das unsere Gesellschaft zunehmend prägt: Künstliche Intelligenz.

Im Impulsvortrag „Künstliche Intelligenz verstehen – Fake News entlarven – Extremismus vorbeugen“ wurden aktuelle Entwicklungen verständlich eingeordnet und Fragen diskutiert, die viele Menschen beschäftigen:

  • Wie lassen sich Fake News und Deepfakes erkennen?
  • Welche Rolle spielen Algorithmen bei der Meinungsbildung?
  • Welche Chancen bietet KI für unsere Demokratie?
  • Wo liegen Risiken und Missbrauchsmöglichkeiten?

Der Vortrag bildete die Grundlage für die anschließenden interaktiven Arbeitsgruppen.

Große Beteiligung in den Workshops

In den beiden KI-Workshops konnten die Teilnehmenden digitale Anwendungen nicht nur kennenlernen, sondern selbst ausprobieren.

In der Arbeitsgruppe „KI erleben & erkennen“ wurden kreative Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz vorgestellt. Besonders die praktischen Übungen zur Erkennung von Fake News und Deepfakes sorgten für großes Interesse. Viele Teilnehmende zeigten sich überrascht, wie überzeugend KI-generierte Inhalte inzwischen wirken können – und gleichzeitig motiviert, ihre Medienkompetenz weiter auszubauen.

Die Arbeitsgruppe „KI, Demokratie & Extremismus“ beschäftigte sich mit Filterblasen, Algorithmen und der gezielten Manipulation von Informationen. Gemeinsam wurden Strategien entwickelt, um Desinformation zu erkennen und demokratische Resilienz zu stärken.

Das Feedback fiel durchweg positiv aus: Die Workshops machten nicht nur komplexe Themen verständlich, sondern weckten bei vielen Gästen den Wunsch, sich künftig noch intensiver mit den Möglichkeiten und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen.

Schutzkonzept wird weiterentwickelt

Parallel dazu fand die Interessenwerkstatt zur Weiterentwicklung des Schutzkonzeptes statt. Aufbauend auf den Ergebnissen des Vorjahres wurden bestehende Inhalte reflektiert, Erfahrungen ausgetauscht und weitere Schritte für die Umsetzung diskutiert.

Dabei wurde deutlich, dass die Entwicklung eines wirksamen Schutzkonzeptes ein fortlaufender Prozess ist, der von der Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteur*innen lebt. Die Teilnehmenden brachten wertvolle Anregungen ein und verständigten sich darauf, die begonnenen Arbeiten noch in diesem Jahr weiterzuführen und zu konkretisieren.

Die Veranstaltung leistete damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Verankerung von Schutz- und Präventionsstrukturen innerhalb der Partnerschaft für Demokratie.

Starke Demokratie durch Begegnung

Zum Abschluss wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen im Plenum vorgestellt und gemeinsam reflektiert. Die Vielfalt der Beiträge machte deutlich, wie wichtig der Austausch zwischen Generationen, Institutionen und gesellschaftlichen Gruppen für eine lebendige Demokratie ist.

Die durchweg positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden bestätigen den Erfolg der Veranstaltung. Besonders hervorgehoben wurden die offene Atmosphäre, die hohe Praxisnähe der Workshops, die wertvollen Gespräche sowie das bewegende Kulturprogramm von Felix Räuber.

Die Demokratiekonferenz 2026 hat einmal mehr gezeigt: Demokratie entsteht dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, voneinander lernen und gemeinsam Zukunft gestalten.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitwirkenden, Referent:innen, Unterstützer:innen und Gästen für ihr Engagement und freuen uns darauf, die gewonnenen Impulse weiterzuführen.

Gemeinsam für Vielfalt, Zusammenhalt und eine starke demokratische Kultur in unserer Region.